Erfahrungsberichte von Klientinnen/Klienten

Meine Therapie-Erfahrung Klientin 49 Jahre

Seit einigen Jahren habe ich festgestellt, dass ich mich sehr verändert habe. Ich war ständig müde, hatte kaum Energie den Alltag zu bewältigen. Nur der Gedanke, zur Arbeit gehen zu müssen, löste Angst in mir aus. Ich zog mich mehr und mehr aus den sozialen Kontakten zurück. Hinzu kamen auch körperliche Schmerzen, die mich kaum schlafen ließen.  Ich wusste, so kann es nicht weitergehen. Ich brauchte Hilfe. Aber da war diese Hemmschwelle. Gedanken, wie: „Mich nimmt eh keiner ernst.“ „So schlimm kann das doch nicht sein.“  „Das wird schon wieder.“, haben noch viel mehr Zeit verstreichen lassen. Aber die Symptome wurden nicht besser. Irgendwann nahm ich all meinen Mut zusammen und habe bei einem Reha-Aufenthalt Kontakt zur dortigen Psychologin gesucht. Hier wurde ich das erste Mal ernst genommen und man hatte mir wirklich zugehört. Sie diagnostizierte einen Verdacht einer depressiven Episode. Sie empfahl im Abschlussbericht das Aufsuchen eines Fachmanns/Fachfrau.

Jetzt kam die nächste Hürde. Wo finde ich jemanden, der mir helfen kann? Auch hier war es wieder eine Herausforderung Kontakt aufzunehmen. Schließlich war eines der Symptome, das Gefühl zu haben, nicht gut genug für andere zu sein. Es interessiert sich doch keiner für deine Probleme. Hier musste ich mir immer wieder sagen: „Du musst was ändern! Geh den nächsten Schritt!“

Bei der Suche eines Therapeuten/einer Therapeutin sollte man nicht ängstlich sein. Ich kannte auch keine Praxis in meiner Nähe und konnte niemanden nach seiner Erfahrung fragen. So habe ich im Internet recherchiert und einige Anbieter mir angeschaut. Dabei habe ich immer verglichen, was wünsche ich mir, was wird hier geboten. Ich hatte schnell einen passenden Platz gefunden und wurde zum Erstgespräch eingeladen. So bin ich zu Herrn Stötzel in die Praxis „Das Leben im Fluss“ gekommen. Bei dem Erstgespräch haben Herr Stötzel und ich uns kennengelernt. Das erste Treffen ist immer wichtig, um zu entscheiden, ob es Sinn macht zusammenzuarbeiten.

Für mich war es wichtig Vertrauen zu meinem Gegenüber zu haben. Mir war klar, sehe ich keine Chance dieses Vertrauen aufzubauen, würde ich eine andere Praxis suchen.

Nach einer kleinen Vorstellrunde bat Herr Stötzel mich, zu erzählen, warum ich zu ihm gekommen bin, und ich erzählte mein Anliegen. Im Gespräch hat man gemerkt, wie interessiert und mitfühlend er einem zugehört hat. Durch gezieltes Fragen habe ich von Erlebnissen berichtet, die ich sonst immer für mich behalten habe.  Dass er dies geschafft hatte, war schon einer der Gründe, dass ich entschieden habe, hier bleibe ich.

Jetzt bin ich schon einige Zeit in Therapie und habe sehr viel gelernt. Besonders über mich. Durch das Auflisten der Erlebnisse in meinem Leben, die mich negativ beeinflusst haben, wurde mir erst bewusst, was ich alles schon erlitten habe. Mobbing im Kindergarten und Schule, Gewalt in einer früheren Ehe, Fehlgeburten, sowie Suche nach Akzeptanz und Liebe in der Familie sind nur ein kleiner Teil der Erfahrungen.  Durch Hilfestellung und auch Aufgabenstellungen von Herrn Stötzel habe ich gelernt, über diese Geschehnisse zu reden und auch zu verarbeiten.

Ich habe angefangen mich selber zu lieben und wahrzunehmen.

Mit einer Spiegelübung sage ich mir jeden Tag, dass ich gut so bin, wie ich bin. Meine Denkweise trainiere ich mit Glaubenssätzen um. Früher war mein Gedanke, ich bin nichts wert. Jetzt weiß ich, ich schaffe viel Wertvolles und freue mich auf neue gute Erfahrungen.

Aber diese Erfolge kann ich nur erhalten, wenn ich auch zwischen den Therapieterminen an mir arbeite. Hier bekomme ich nach jeder Sitzung „Hausaufgaben“ mit. Je stärker mein Wille ist, das Verhalten zu ändern, desto besser sind die Ergebnisse.

Durch die vielen Gespräche während den Sitzungen ist mir auch klar geworden, dass meine aktuelle Arbeitsstelle nicht die richtigen Aufgaben für mich hat, die mich ausfüllt und glücklich macht. Hier bin ich dabei, ein neues Arbeitsfeld zu kreieren.

Was mir besonders gut an der Praxis „das Leben im Fluss“ gefällt ist die ständige Erreichbarkeit (24/7). Bei jeder negativen Veränderung kann ich mich durch eine SMS bei Herrn Stötzel melden und meine Gefühle schildern. Zeitnah erhält man eine Rückmeldung, die einen aufbaut.

Aktuell arbeiten wir mit Hypnose. Hier geht es darum, tiefer in mein Unterbewusstsein zu schauen, da sich dort wahrscheinlich noch ein Thema befindet, was noch nicht zum Vorschein kam. Für mich eine neue Erfahrung. Erstaunt war ich, dass man während der Sitzung immer im Kontakt bleibt und immer unter Kontrolle hat, was um einen herum passiert. Während man nur der Stimme von Herrn Stötzel folgt, geht man im Gedanken an verschiedene Orte und erledigt verschiedene Aufgaben. Dabei erzählt man detailgenau, was man dort mit seinen Sinnen wahrnimmt.

Schon nach zwei Sitzungen nehme ich bewusst Änderungen in meinem Verhalten wahr. Es sind schon einige Blockaden aufgebrochen und ich entdecke einige Stärken wieder, die ich lange versteckt gehalten habe.   

Ich habe schon einiges erreicht und bin auch stolz auf mich.

Ich werde zwar noch ein paar Therapiesitzungen brauchen, bevor ich die meinen Alltag ohne Ängste und Selbstzweifel gestalten kann. Aber ich sehe optimistisch in die Zukunft.

Im Internet habe ich einen Satz gefunden, der eigentlich alles aussagt, was ich weitergeben möchte:

„Zur Therapie zu gehen, bedeutet nicht, dass du schwach oder verrückt bist. Im Gegenteil, es heißt, dass du stark genug bist, dich deinen Ängsten zu stellen und deine Probleme anzugehen.“